Association Luxembourgeoise de Gérontologie/Gériatrie

Die Association Luxembourgeoise de Gérontologie/Gériatrie asbl (ALGG) ist eine Gesellschaft ohne Gewinnzweck und wurde 1985 ins Leben gerufen.

Im Verwaltungsrat der ALGG sind über 20 Vereinigungen zusammengeschlossen, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Thematik Alter Therapie, Betreuung und Pflege auseinandersetzen.

Ihr vorrangiges Anliegen besteht darin, zur Therapie, Betreuung und Begleitung älterer Menschen in Luxemburg Stellung zu beziehen und neue Denkanstöße sowohl auf politischer und professioneller Ebene als auch in der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. In Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg und anderen wissenschaftlichen Experten werden gezielt Projekte initiiert, um die Lebensqualität von alten Menschen in der häuslichen und stationären Umgebung zu gewährleisten bzw. zu steigern.

Am jeweils ersten Mittwoch im Oktober veranstaltet die ALGG für Pflege- und Führungskräfte der Altenhilfe alljährlich die „Journée de Gérontologie“, in der Fachleute aus dem In- und Ausland zu relevanten Fragestellungen referieren.

In einem jeweils im Frühjahr anberaumten, öffentlichen Rundtischgespräch diskutieren geladene Gäste aktuelle Aspekte zum Thema Alter, Pflege und Betreuung, die von allgemeiner gesellschaftlicher Brisanz sind.

 

Pandémie COVID 19

Pour cause de situation de crise liée à la Pandémie COVID 19 les principaux évènements prévus entre le 15. mars et le 15. septembre 2020 sont annulés

 

Composition du conseil d’administration

  • Conseil d’administration à l’issu de l’assemblée générale du 22.06.20:

Carine Federspiel: Présidente

Jean-Claude Leners: Vice Président

Josée Thill: Secrétaire générale

Jean Hamen: Secrétaire

Jean-Paul Steinmetz: Trésorier

Denis Mancini: Trésorier adjoint

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Régine Arnold

Jeannot Clement

Dirk Collmann

René Dondelinger

Catherine Gapenne

Anne-Marie Hanff

Romain Mauer

Cerasela Laptes

Jessica Urban

Emile Walch

Marcelle Walch

Vibeke Walter

 

 

Réunions du Conseil d’administration

Réunions toujours les mardis à 18.00 au siège de la Croix Rouge:

et selon l’état sanitaire par vidéoconférence

22 Septembre 2020: Vidéoconférence (lien pour Zoom sera communiqué)

21 Octobre 2020 : Date et programme A confirmer

Séance académique par vidéoconférence:

         La personne âgée en temps de pandémie COVID

17 Novembre 2020

23 Février 2021

24 Mars 2021: Forum Démence : à confirmer

30 Mars 2021: assemblée générale et conseil d’administration

 

 

Forum Demenz

FORUM DEMENZ 2019:

  • Rund 130 Teilnehmer waren am 20.3.19 ins Utopia gekommen um den Vortrag von Prof Peter Wissmann, sowie die Vorstellung der neuen Lernvideos zum Thema «Kommunikation im Umgang mit Menschen die ein herausforderndes Verhalten zeigen » mitzuerleben.
  • FORUM DEMENZ_21_03_2018_INVITATION
  • Plan démence national: Suivi illustré par 4 projets réalisés
  • Das gut besuchte Forum Demenz der Association luxembourgeoise de gérontologie/gériatrie (ALGG) stand am 21. März 2018 ganz im Zeichen der verschiedenen landesweiten Inititiativen, die im Rahmen des 2013 offiziell verabschiedeten nationalen Demenzplans lanciert wurden. Es wurde von der ALGG in Zusammenarbeit mit der Société médicale luxembourgeoise de gériatrie et gérontologie (SMLGG) und mit Unterstützung der Uni Luxemburg auf dem Campus Belval organisiert.
  • Nach der Begrüßung von ALGG-Präsidentin Dr. Carine Federspiel hatten Dr. Françoise Berthet vom Gesundheitsministerium (Division de la médecine curative et de la qualité en santé) sowie Lydie Diederich (Association Luxembourg Alzheimer) Gelegenheit, den neuen Leitfaden „Menschen mit Demenz im Krankenhaus” vorzustellen. Ein Thema, das seit langem kontrovers diskutiert wird, da die Versorgung dieser Patientengruppe im Hinblick auf ihre besonderen Bedürfnisse dringend verbesserungswürdig ist und zum Teil eklatante Mängel bestehen, z.B. was den Einsatz freiheitsentziehender Maßnahmen anbelangt.
  • Der Leitfaden ist somit ein erster Schritt in die richtige Richtung, in dem er, so Dr. Berthet, Empfehlungen im Sinne von gezielten bonnes pratiques ausspricht. Diese müssten in Zukunft von allen Mitarbeitern und Direktionen getragen und in die Praxis umgesetzt werden. Auch das neue Gesetz im Hinblick auf den Plan hospitalier schenkt von neuro-degenerativen Erkrankungen betroffenen Patienten explizit größere Beachtung: «Il s’agit de définir une approche pluridisciplinaire pour chaque service et de créer des réseaux de compétences afin de garantir une prise en charge complète », betonte Dr. Berthet. Lydie Diederich erläuterte anschließend, welche konkreten Maßnahmen es nunmehr zu ergreifen gelte , so z.B. eine generell bessere Anpassung des Klinikalltags an Menschen mit Demenz, stärkere Begleitung bzw. Einbindung der Angehörigen (Förderung von rooming in), geeignete Essensangebote zur Vermeidung von Mangel- und Unterernährung, spezifische Fort- und Weiterbildungen für Klinikpersonal sowie Einsatz von speziellen „Demenz-Lotsen”. In der Ausbildung von Ärzten und Pflegekräften sollten vermehrt Fragen der Haltung zu älteren Menschen und Demenzkranken sowie eine Handlungssicherheit für ethisch-rechtliche Fragen vermittelt werden. Auch die Erstellung einer sicheren Datengrundlage über die Prävalenz der Demenzen in Luxemburger Akutkliniken sollte gefördert werden.
  • Das „Programm Demenz Prävention” (pdp), das inzwischen in einer zweiten Phase vom Luxembourg Centre for Systems Biomedicine unter der Leitung von Prof. Dr. Reijko Krüger an der Uni Luxemburg weitergeführt wird, ist ein weiterer Baustein des nationalen Demenzplans. Es richtet sich ausschließlich an Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (Mild Cognitive Impairment, MCI), deren Verlauf mit Hilfe gezielter, individueller Präventionsangebote (z.B. Bewegung, Ernährung oder Gehirntraining) verzögert werden soll. Um an dem kostenlosen Programm teilnehmen zu können, ist eine ärztliche Überweisung erforderlich, wenn eine leichte Leistungsminderung des Gehirns vermutet wird. Verantwortlich für die Durchführung umfassender neuropsychologischer Tests sowie der Erstellung des anschließenden Präventionsprogramms ist die Neuropsychologin Jennifer Kemp, die die Vorgehensweise des pdp anschaulich erläuterte.
  • Jean-Marie Desbordes, Direktor des Info-Zenter Demenz, gab nach der Pause Einblicke in die vielseitigen Aktivitäten der im November 2016 offiziell eingeweihten Struktur. Als „neutraler Multiplikator” in Sachen Information, Orientation und Sensibilisierung sind Desbordes und seine Mitarbeiterinnen Tara Jung und Isabel Pereira seither landesweit unterwegs, stehen aber auch für ausführliche Gespräche in den Räumlichkeiten des Info-Zenters in der Rue des Bains in Luxemburg-Stadt zur Verfügung.
  • Abschließend skizzierte Dr. Murielle Weydert vom Familienministerium die Etappen bzw. Module der insgesamt fünftägigen Weiterbildung Psychogeriatrie. Simon Groß (RBS-Center fir Altersfroen) präsentierte die zu diesem Zweck eigens gedrehten Videos als didaktisches Mittel für das Modul „Umgang mit herausforderndem Verhalten” und erläuterte deren Einsatz. Denis Mancini (Association Luxembourg Alzheimer) wies auf die Leitlinien des Moduls „Basiswissen Demenz” hin, die auf einem auffällig gestalteten Plakat unter den Punkten Demenz, Haltung, Schutzmaßnahmen und Ernährung zusammengefasst sind. Die Plakate sollen ebenfalls als didaktisches Mittel in hausinternen Demenzschulungen genutzt sowie innerhalb der Häuser gut sichtbar aufgehängt werden. Sie sind auf deutsch und fränzösisch beim Familienministerium erhältlich. In Planung sind derzeit die Module Kommunikation (mit den Schwerpunkten Sexualität und Dysthymie) sowie Qualität.
  • Weitere Infos zu den Initiativen auf www.demenz.lu. Der Leitfaden „Menschen mit Demenz im Krankenhaus” wird in Kürze beim Gesundheitsministerium erhältlich sein.